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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Der Boris geht nach Afrika!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, mein lieber Opensource-Mitstreiter Boris hat seine Drohung nun doch wahrgemacht und reist nach Afrika, um eine technische Schulungseinrichtung im Rahmen eines Hilfsprogrammes in Informatikfragen zu unterstützen.
Er wird uns hoffentlich häufig über seine Erlebnisse informieren in seinem eigens dafür eingerichteten Blog: http://garkida.wordpress.com/
Den Fotos nach zu urteilen, gibt es bestimmt einiges zu tun. Ich wünsche Dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Tja, mein lieber Opensource-Mitstreiter Boris hat seine Drohung nun doch wahrgemacht und reist nach Afrika, um eine technische Schulungseinrichtung im Rahmen eines Hilfsprogrammes in Informatikfragen zu unterstützen.</p>
<p>Er wird uns hoffentlich häufig über seine Erlebnisse informieren in seinem eigens dafür eingerichteten Blog: <a title="Boris' Afrika-Blog" href="http://garkida.wordpress.com/">http://garkida.wordpress.com/</a></p>
<p>Den Fotos nach zu urteilen, gibt es bestimmt einiges zu tun. Ich wünsche Dir vorab schon einmal alles Gute und viele schöne und interessante Erlebnisse und Bekanntschaften!</p>
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		<title>Die Welt ist wieder in Ordnung, wenn Microsoft FUD verbreitet&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/die-welt-ist-wieder-in-ordnung-wenn-microsoft-fud-verbreitet/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 22:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
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		<description><![CDATA[Die enge „Zusammenarbeit“ (man könnte es auch Prostitution in Form von Girobuchungen nennen) mit dem Hardwarehersteller Asus zeigt uns, das Microsoft endlich wieder so handelt, wie wir es von früher kennen. Zu sehen ist dies in der neuesten EEE-PC-Kampagne von Asus. Beim ersten Blick auf die dazugehörige Webseite glaubt man erst, es handle sich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Die enge „Zusammenarbeit“ (man könnte es auch Prostitution in Form von Girobuchungen nennen) mit dem Hardwarehersteller Asus zeigt uns, das Microsoft endlich wieder so handelt, wie wir es von früher kennen. Zu sehen ist dies in der neuesten EEE-PC-Kampagne von Asus. Beim ersten Blick auf die dazugehörige <a title="Asus Windowi Kampagne" href="http://www.itsbetterwithwindows.com" target="_blank">Webseite</a> glaubt man erst, es handle sich um einen Witz. Falls das Video Zicken macht, ist es auch auf <a title="Youtube Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=VQBj0CJtW-Q" target="_blank">Youtube</a> erhältlich. Aber es ist kein Fake sondern durchaus ernst gemeint. Offenbar traut der Konzern Frauen maximal die Bedienung von Windows XP zu (welche dabei debil lächeln, während das Familienoberhaupt die Brötchen verdient). Da spricht Asus wohl ein ganz bestimmtes Kundensegment an, welches von Emanzipation noch nie gehört geschweige den gelesen hat. Die beste Frau meines Lebens kann im übrigen sehr wohl mit Linux umgehen, sogar mit Fedora und sie würde sich beim Anblick dieses Sülzfilmes ziemlich sicher übergeben.</p>
<p>Schade ist, dass Asus sich schamlos bedient hat bei Linux, denn fast jedes Motherboard wird seit geraumer Zeit mit <a title="Splashtop Linux" href="http://www.splashtop.com/">Splashtop</a> ausgeliefert, wobei es sich um nichts anderes als ein kleines Linux-System handelt (aber der Kunde soll dies tunlichst nicht wissen). Der sensationelle Erfolg einer neuen Geräteklasse innerhalb von wenigen Monaten, den sogenannten „Netbooks“, durch die EEE-PC&#8217;s wurde mit Linux möglich, welches damals das Standard-Betriebssystem war (vor allem weil kein neueres Windows auf den kleinen Kistchen lauffähig ist und Windows XP offiziell nicht mehr im Verkauf war). Schnell musste Microsoft handeln und holte XP aus der Mottenkiste, die Kunden sollten besser ein 8jähriges System vorgesetzt bekommen als freie Linux-Luft zu atmen. In einer Diktatur ist Bildung eben der größte Feind. Den Netbookherstellern wurden Angebote unterbreitet, die sie nicht ablehnen konnten und heute muss man Linux extra bestellen beim Netbookkauf.  So darf Asus heute offiziell als „Leecher“ bezeichnet werden, also „Blutegel“ oder „Schmarotzer“, da sie sich mit Opensource bereichert haben, ohne je etwas zurückzugeben.</p>
<p>Für Linux-Benutzer und Admins trotzdem ein Grund zur Freude, denn man konnte in letzter Zeit fast ein bisschen Angst bekommen durch all die Bemühungen von Microsoft in Richtung Opensource zu gehen. Ein Microsoft-Logo beim Booten von Novell&#8217;s SuSE hätte wohl so manchen Linux-Admin seine Berufswahl überdenken lassen. Aber zum Glück kehrt der Konzern zu seinen Wurzeln der <a title="Wikipedia Artikel zu FUD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt">FUD</a>-Verbreitung zurück.</p>
<p>Genießen wir das  wohlige Gefühl, endlich wieder Gewissheit zu haben, auf der richtigen Seite zu spielen, die propagandistischen Kapitalisten tun wieder das, was sie am besten können: Schwachsinn verbreiten und hoffen, das jemand anbeisst. Etwas Undergroundfeeling kommt wieder auf. Und noch etwas Gutes: Die Wahl der nächsten Hardwarekomponenten wird auch ein bisschen leichter <img src='http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Linux-Distributions Test Nr. 7: *** Mandriva 2009.1 ***</title>
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		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[ ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Obwohl gerade erst der <a title="Fedora 11 Leonidas" href="http://fedoraproject.org/">Fedora 11-Löwe</a> in die freie Wildbahn entlassen wurde, dachte ich mir, „den sollen andere testen“. Da Fedora sowieso auf den meisten meiner Maschinen läuft, wäre ich ohnehin befangen.</p>
<p>Dem einsteigerfreundlichen <a title="PCLinuxOS Homepage" href="http://www.pclinuxos.com/">PCLinuxOS</a> die Basis bietend steht Mandriva schon seit über einem Jahr auf meiner Wunschliste zum Testen.</p>
<p>Zurzeit (nicht zuletzt dank dem neuen Release) auf Platz 6 von <a title="Distrowatch Foresight" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=foresight">Distrowatch</a> finden wir Mandriva, welches noch bis ca. 2005 Mandrake hiess. Mehr zur Herkunft, Geschichte und viele Details zu dieser großen Distribution sind in <a title="Wikipedia Mandriva" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandriva">Wikipedia</a> zu finden. So kann ich mich gut auf die Details konzentrieren, welche Mandriva von anderen Distributionen abhebt. Und das sind schließlich immer noch genug.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Gem.  <a title="Wikipedia Mandriva" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandriva">Wikipedia</a> und der <a title="GNU_Linux_distro_timeline" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/62/GNU_Linux_distro_timeline.png">Linux-Distributions-Geschichtstafel</a> wurde Mandriva (dass vor einem Namenskonflikt eben noch Mandrake hiess) von Redhat abgeleitet (genauer: 1998 von Gaël Duval). Diese Herkunft ist ja bereits ein gutes Zeichen.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="Mandriva Homepage" href="http://www.mandriva.com" target="_blank">http://www.mandriva.com</a></li>
<li>Businessmodell: Verkauf von div. Server- und Desktopversionen, auch USB-Sticks</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 690 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: RedHat</li>
<li>Kernel: 2.6.29</li>
<li>Package-Management: rpmdrake (grafisch) und urpmi (CLI)</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Ungefähr nach Jahreszeiten (z.B. „Spring Edition“)</li>
<li>Standarddesktop: KDE</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In Kwin integriert (Standard seit KDE 4)</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Je nach Lizenz der kommerziellen Version ab 49 Euro. Keine Kosten (Wiki, Foren) für die freien Versionen</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2. Unfreie Software in den kommerziellen Versionen enthalten</li>
<li>Dokumentationen: <a title="Mandriva Dokumentation" href="http://doc.mandriva.com/" target="_blank">http://doc.mandriva.com/</a></li>
<li>Forum: <a title="Mandriva Forum" href="http://forum.mandriva.com/" target="_blank">http://forum.mandriva.com/</a></li>
<li>Wiki: <a title="Mandriva Wiki" href="http://club.mandriva.com/xwiki/bin/view/KB/" target="_blank">http://club.mandriva.com/xwiki/bin/view/KB/</a></li>
<li>Bugtracker: Bugzilla =&gt; <a title="Mandriva Bugs" href="https://qa.mandriva.com/" target="_blank">https://qa.mandriva.com/</a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>MSEC Sicherheitspaket</li>
<li>Zentrale Konfiguration mit drakconf und den draktools</li>
<li>Schnelle Updates durch Delta-RPM&#8217;s</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Auch Mandriva schliesst sich dem allgemeinen Trend zur Einfachheit auf dem Desktop an. Die Schriften und die Kontrollleiste sind in der Standardeinstellung etwas zu klein für kurzsichtige Benutzer. Die feine Auswahl an Extra-Plasmoiden gefällt mir. Man merkt, dass die Mandriva-Designer den Wechsel von KDE 3 zu 4 sehr sanft machen wollten, denn es sieht auf den ersten Blick eher wie eine 3er Version aus.<br />
Prinzipiell zu KDE 4.2 noch ein paar Anmerkungen: Dank den Features und der Stabilität (endlich) von KDE 4.2 in der Grundinstallation lässt es nun meines Erachtens auch MacOSX hinter sich (bei passenden Grafikkartentreibern umso mehr). Die noch vorhandenen Bugs (Semantischer Desktop, Plasma-Activities, automatische Plasmoideninstallation) werden durch die standardmäßig vorhandenen Features (PowerDevil, SVN-Integration, Unterstützung von verschlüsselten Partitionen und USB-Sticks im Dateimanager Dolphin) mehr als ausgeglichen. Auch die Plasmoiden-Entwicklung in der Community nimmt jetzt an Fahrt auf, es wird künftig sicher noch viele tolle Spielzeuge mehr geben <img src='http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es wird endlich Zeit, einmal selber so ein Ding zu programmieren, was ich mir schon seit über einem Jahr immer wieder vornehme. Ich finde es erstaunlich, wie sehr man KDE4 visuell verändern kann auch ohne spezielle Kenntnisse, was es den Distributoren ermöglicht, eindeutige Merkmale bereitzustellen bei maximaler Portierbarkeit. Das war natürlich auch schon bei den Vorgängern so, aber nicht in dem Masse wie heute. Soviel also zu KDE unter Mandriva, bitte entschuldigt die Abschweifung.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3360/3608291005_b0e1f6146f.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3608291005/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3360/3608291005_b0e1f6146f.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<p>Leider wird die Freude am aufgeräumten Desktop etwas getrübt durch Icons wie „Herzlich Willkommen“, „Join Mandriva“ und gar „Upgrade to Powerpack“, gerade letzteres ist in einer reinen Community-Version ein Unding, aber wir wollen mal nicht zu pingelig sein, denn wie bereits erwähnt hat Mandriva auch kommerzielle Distributionen im Programm und dadurch natürlich auch ein bisschen kommerzielle Interessen.</p>
<p><span id="more-386"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>DrakX in Zusammenarbeit mit DiskDruid macht die Installation zum Kinderspiel. Komplexere Setups müssen aber auch hier manuell erledigt werden. Ärgerlich war bei mir allerdings, dass eine bestehende Windows-Installation nicht erkannt wurde und ich sie manuell im grub konfigurieren musste. Es könnte einen Benutzer anfangs doch ein bisschen Erschrecken, wenn er seine Windowspartition nicht im Grub-Auswahlbild sieht, kann ich mir durchaus vorstellen&#8230; Die Installation dauert übrigens fast so lange wie eine Fedora-DVD-Installation obwohl nur eine CD benutzt wird.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<p>Der Startvorgang geht erfreulich schnell vonstatten, realisiert durch diverse Optimierungen am klassischen Init-Startvorgang und am udev-Subsystem. Glaubt man den Medien, bekommt man das Gefühl, die Bootzeit ist eines der wichtigsten Kriterien geworden, und das ausgerechnet bei einem Betriebssystem, welches nur bei Kernel- oder Hardwarewechsel neu gestartet werden muss.</p>
<p>Der erste Start bietet Licht und Schatten: Zuerst war ich von der automatischen Aktualisierung vor dem ersten Login begeistert. Dadurch werden alle sicherheitsrelevanten Aktualisierungen eingespielt, bevor der Benutzer seine Programme startet. Dank den Delta-RPM&#8217;s geht das ganz flink (wenn ich da an meine alte WinXP SP1 CD denke, die würde heute so ca. 3 Stunden für den ersten Update brauchen, wohlgemerkt nachdem der Benutzer eingeloggt und mit dem bösen Internet verbunden ist, *schauder*).</p>
<p>Leider wird der gute Eindruck beim ersten Einloggen gleich wieder getrübt durch ein erzwungenes Formular zur Registrierung . Man kann es natürlich weg-klicken, aber so etwas Dreistes geht eigentlich gar nicht, schliesslich handelt es sich hier nicht um irgendeine Beta-Windows-Version.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Hiervon sollten sich einige Distributionen ein großes Stück abschneiden (PCLinuxOS macht genau das). Die Draktools nähern sich der Perfektion. Ich glaube, damit kann tatsächlich auch ein Neuling gewisse Services und Setups zustandebringen, wofür er sonst Hilfe beanspruchen oder sehr viel Geld ausgeben müsste.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3365/3619173887_d56bfb95c7.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3619173887/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3365/3619173887_d56bfb95c7.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<p>Als Paradebeispiel sei hier die Kindersicherung erwähnt: Ein kompliziertes Zusammenspiel von mehreren Programmen (Squid, Dansguard, Shorewall) ist sonst auch für den erfahrenen Admin eine zeitraubende Herausforderung. Aber hier erhält man tatsächlich mit ein paar Klicks einen passablen Schutz der jüngsten Familienmitglieder.  Natürlich hat die starke Vereinfachung den üblichen Effekt: Weitergehende Änderungen bedingen trotzdem die tiefere Kenntnis der eingesetzten Tools. Auf jeden Fall  bin ich schwer beeindruckt.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2436/3608289823_074cabc0f8.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3608289823/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2436/3608289823_074cabc0f8.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>Rpmdrake als grafisches Frontend für urpmi arbeitet absolut zuverlässig. Dank Delta-RPM&#8217;s sind auch umfangreichere Updates (z.B. nach der frischen Installation) sehr schnell durch. Eigentlich ein Jammer, dass Delta-RPM&#8217;s noch den eher schlechten Ruf anhaften haben aus vergangenen SuSE-Zeiten. Seit ein paar Jahren scheinen sie problemlos und stabil zu funktionieren und ich wünschte mir sowas auch für Fedora beispielsweise. <strong>Nachtrag:</strong> Mit Fedora 11 gibt es dort nun endlich auch Delta-RPM&#8217;s.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3630/3611483826_6a691c8090.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3611483826/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3630/3611483826_6a691c8090.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Hier gibt es die Mandriva-eigene Security-Suite „msec“ zu erwähnen. Als Apparmor- und SELinux Geschädigter war ich natürlich erst skeptisch („Bitte nicht schon wieder eine neue Security-Suite!“). Aber schon beim zweiten Blick wurde klar, dass hier nur konsequent versucht wird, dem Desktop-Benutzer als auch dem ambitionierten Server-Admin (ja, Mandriva ist durchaus auch eine leistungsfähige Serverplattform) ein beliebig stark abgesichertes System zu bieten. Dies ist in meinen Augen gelungen. „Msec“ wurde mit Mandriva 8 eingeführt und beinhaltet z.B. <a title="Apparmor Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AppArmor">Apparmor</a>, welches aber auch deaktiviert werden kann, hier also nicht die Kernkomponente darstellt. Es werden weiter auch Verzeichnismasken definiert, was man wiederum von <a title="SELinux Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SELinux">SELinux</a> her kennt. Ohne tiefere Kenntnis von msec nehme ich mal an, dass die Entwickler das Beste aus den verschiedenen bestehenden Sicherheitsprogrammen kombinieren oder ergänzen wollen.</p>
<p>Hier ist die erste Konfigurations-Seite zu sehen, wo die einfachste Wahl zwischen drei Sicherheitsstufen („OFF“, „Standard“ für Desktops und „Secure“ für gesicherte Server)getroffen werden kann:</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3567/3609105168_286f765f7e.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3609105168/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3567/3609105168_286f765f7e.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<p>Die Details können dann auf den weiteren Reitern eingestellt werden, hier sieht man beispielsweise, dass AppArmor selbst auch ausgeschaltet werden kann:</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3327/3608290571_9d96978ab2.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3608290571/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3327/3608290571_9d96978ab2.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Dank automatischer Abhängigkeitsinstallation, sobald man z.B. eine MPEG-Datei anklickt, kommt man praktisch nicht in Berührung mit mühsamen Codec-Installationen. Für kostenpflichtige Codecs ist „Codeina“ von Fluendo zuständig, quasi ein Codec-Webshop. Das ist natürlich nicht wirklich ein sauberes Linux, aber dafür bieten die Mandriva-Vertreiber auch eine „Free“ Version an, welche komplett auf proprietäre Software, Treiber und Codecs verzichtet. Ansonsten findet man für multimediale Belange die üblichen KDE-Programme.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop</h2>
<p>Kurz und bündig: Da Kwin seit KDE4 die Desktopeffekte beinhaltet und die proprietären Treiber automatisch installiert werden, funktioniert es einfach.</p>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Auch hier die bei KDE 4 übliche Energieverwaltung durch PowerDevil, welche bereits den Vorgänger von der Version 3 überflügelt hat, was Features und Stabilität anbelangt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Fast schon wie es zu erwarten war, ist Mandriva eine hervorragende Distribution, die durchaus Massstäbe zu setzen vermag. Dies liegt in erster Linie an den exzellenten Konfigurationswerkzeugen, den „Draktools“. Nicht ohne Grund basiert auch das bekannte <a title="PCLinuxOS Homepage" href="http://www.pclinuxos.com/">PCLinuxOS</a> auf Mandriva.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Der kommerzielle Charakter ist auch in den Community-Versionen etwas zu aufdringlich spürbar</li>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-355" title="tux4andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux4andhalf.png" alt="tux4andhalf" width="228" height="50" /></p>
<p>Ich vermeide ich es, ganze 5 Tuxe zu vergeben, damit nich oben noch etwas Potential bleibt, denn wer PCLinuxOS kennt, der weiss, dass sogar Mandriva noch einfacher bedien- und konfigurierbar werden kann (leider wird PCLinuxOS 2009.1 immer noch mit KDE 3.5 ausgeliefert). Jedenfalls ziehe ich es in betracht, Mandriva auf unserem iMac einzusetzen; der Einfachheit wegen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie war das nochmal mit Aufträgen der öffentlichen Hand?</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/wie-war-das-nochmal-mit-auftragen-der-offentlichen-hand/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/wie-war-das-nochmal-mit-auftragen-der-offentlichen-hand/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 17:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=373</guid>
		<description><![CDATA[Ach ja, öffentlich ausgeschrieben sollten sie jeweils werden! Offenbar gilt dies aber nicht für den IT-Sektor in der Schweiz, schade, dass uns erst die Engländer darauf aufmerksam machen müssen: http://www.eweekeurope.co.uk/news/red-hat-sues-switzerland-over-microsoft-monopoly-965
Update 28.05.2009: Wie ich gerade bei heise.de erfahren durfte, ist auch das Bundesverwaltungsgericht dieser Meinung  
Eine öffentliche Ausschreibung würde halt vermutlich wie beim Beispiel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ach ja, öffentlich ausgeschrieben sollten sie jeweils werden! Offenbar gilt dies aber nicht für den IT-Sektor in der Schweiz, schade, dass uns erst die Engländer darauf aufmerksam machen müssen: http://www.eweekeurope.co.uk/news/red-hat-sues-switzerland-over-microsoft-monopoly-965</p>
<p><strong>Update 28.05.2009</strong>: Wie ich gerade bei heise.de erfahren durfte, ist auch das <a title="Artikel www.heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/Open-Source-Firmen-erzielen-Teilerfolg-gegen-Microsoft-in-der-Schweiz--/meldung/139556" target="_blank">Bundesverwaltungsgericht </a>dieser Meinung <img src='http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine öffentliche Ausschreibung würde halt vermutlich wie beim Beispiel der <a title="Limux Stadt München" href="http://www.muenchen.de/limux" target="_blank">Stadt München</a> dazu führen, dass der Monopolist endlich abgelöst wird.</p>
<p>Ich kann die Krisen-Sprüche &#8220;Die Schweiz muss die Krise als Chance nutzen&#8221; angesichts solcher Mauscheleien (oder kann man hier gar schon von Korruption sprechen?) echt nicht mehr hören: Anstatt endlich einmal echte Chancen wahrzunehmen, einen ganzen Batzen Geld zu sparen, welches nach Redmond, USA fliesst, wird weiterhin der vermeintlich bequemere aber teure Weg der Abhängigkeit von einem einzigen Unternehmen gegangen. Der Leidens- und Finanzdruck kann also gar nicht so gross sein, sonst gäbe es in dieser Richtung wesentlich mutigere Entscheidungen.</p>
<p>Dabei geht es nicht mal so sehr um die vermiedenen Lizenzkosten, aber es würden dadurch langfristig Arbeitsplätze im Inland gefördert resp. zusätzlich geschaffen werden!</p>
<p>Hier noch ein sehenswertes Video von der letzten Cebit, in welchem der Projektleiter von Limux der Stadt München, Florian Schießl, das Projekt erläutert (Dauer: 30 Minuten):<br />
http://streaming.linux-magazin.de/events/cos09/archiv/mi05/</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 6: *** Foresight GNOME Edition 2.1.0 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 18:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit ungefähr auf Platz 65 von Distrowatch liegt die unscheinbare Distribution Foresight. Sie soll dem Benutzer eine einfache Plattform bieten, mit der die Multimedia- und Office-Angelegenheiten und auch sonstige Tätigkeiten sehr einfach von der Hand gehen sollen. Das Projekt hat ein  dediziertes Team für die Gnome-Implementierung, wodurch stets die neuesten Gnome-Features in Foresight bestaunt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Zurzeit ungefähr auf Platz 65 von <a title="Distrowatch Foresight" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=foresight">Distrowatch</a> liegt die unscheinbare Distribution Foresight. Sie soll dem Benutzer eine einfache Plattform bieten, mit der die Multimedia- und Office-Angelegenheiten und auch sonstige Tätigkeiten sehr einfach von der Hand gehen sollen. Das Projekt hat ein  dediziertes Team für die Gnome-Implementierung, wodurch stets die neuesten Gnome-Features in Foresight bestaunt werden können.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Es gibt keine eindeutige Herkunft.</span> Bei der Installation wird man durch Anaconda an Fedora erinnert und auch beim Starten sind frappante Ähnlichkeiten zu beobachten, aber das war&#8217;s dann auch schon mit den Ähnlichkeiten. Conary stammt von rPath Linux ab. Es steckt auch ein Teil Gentoo drin, da der verwendete Paketmanager Conary  auch so etwas wie &#8220;emerge&#8221; kennt, mit welchem Pakete nicht einfach installiert, sondern direkt auf der Maschine kompiliert werden können.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.foresightlinux.org/</li>
<li>Größe der Vollversion als ISO-Image: 1.3 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Nein</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: rPath</li>
<li>Kernel: 2.6.27</li>
<li>Package-Management: Conary unterstützt die Formate DEB und RPM gleichermaßen, auch &#8220;emerge&#8221; von Gentoo wird unterstützt</li>
<li>Release-Zyklus: Verschieden, je nach Edition (Gnome Full/Lite, XFCE, Kid&#8217;s, Mobile)</li>
<li>Standarddesktop: Hauptsächlich Gnome (Full und Lite Edition), XFCE Edition in anderem Releasezyklus</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: Compiz</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Foren)</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2. Keine proprietäre Software in der Grundaustattung vorhanden</li>
<li>Support: IRC und Mailingliste =&gt; http://www.foresightlinux.org/support.html</li>
<li>Dokumentationen: http://www.foresightlinux.org/docs.html</li>
<li>Forum: http://forum.foresightlinux.org/</li>
<li>Wiki: https://wiki.foresightlinux.org/dashboard.action</li>
<li>Bugtracker: Jira =&gt; https://issues.foresightlinux.org/secure/Dashboard.jspa</li>
<li>Mitmachen: https://wiki.foresightlinux.org/display/teams/Home</li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li><a title="Conary" href="http://wiki.rpath.com/wiki/Conary">Conary-Paketmanager von rPath</a></li>
<li>Immer die neuesten Gnome-Pakete</li>
<li>sudo</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Der erste Eindruck ist der, welcher sich bei den meisten Distributionen heutzutage zeigt: Sehr schön und aufgeräumt. Die meisten Distributoren scheinen mittlerweile verinnerlicht zu haben, dass ein leerer Desktop mit einem schönen und beruhigendem Hintergrundbild der beste Anfang ist.<span id="more-301"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Dank Anaconda verläuft die Installation absolut reibungslos wie gewohnt.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Bei der Konfiguration  des Systems und der persönlichen Einstellungen vermisse ich ein zentrales Steuerelement. Die Einstellungen müssen über die jeweiligen Gnome-Programme gemacht werden, was immer wieder ein suchen in der recht umfangreichen Menüliste.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3327/3514799055_f703c3cd7f.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3514799055/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3327/3514799055_f703c3cd7f.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Ein absolutes Highlight dieser Distribution ist der<a title="Conary" href="http://wiki.rpath.com/wiki/Conary"> Conary Paketmanager von rPath</a>. Es handelt sich dabei um einen sehr fortgeschrittenen Paketmanager der neusten Generation. <span style="text-decoration: line-through;">Er ist unabhängig von Paketformaten, d.h. es können RPM, Debian Pakete zum Einsatz kommen.</span> Es kann sogar ein &#8220;emerge&#8221; also die Übersetzung des Programms auf der Maschine durchgeführt werden. Ausserdem kennt Conary Deltas-Updates, was den Aktualisierungsvorgang erheblich beschleunigt. Auch eine Rollbackfunktion gehört zu den normalen Features (während bei yum der Rollback wegen Stabilitätsproblemen nicht mehr im Einsatz ist).</p>
<p>Das einzige Problem ist derzeit die Zuverlässigkeit von Conary. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass gewisse Transaktionen manchmal ewig hängenbleiben und dass ohne ersichtliche Locks von etwaigen Update-Daemons o.ä.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Eine kleine und dezente Auswahl an Programmen, welche die Wünsche einen Normalbenutzers durchaus befriedigen können, findet sich hier. Evolution, Openoffice und Gimp für Dokumente und Bildbearbeitung, Ekiga und Pidgin für Telefonie und Instant Messaging sowie Banshee, Brasero und Cheese für Multimedia-Belange. Damit hat sich&#8217;s dann schon mehr oder weniger. Für administrative Arbeiten verwendet Foresight Linux das sudo-System. Es lässt aber glücklicherweise auch den Wechsel zu Root zu mittels &#8220;sudo su -&#8221;. Für meinen Geschmack ist die Softwareauswahl etwas gar mager. Ein Aspekt gefällt mir aber ganz gut: Die einfach erreichbare und ziemlich vollständige &#8220;Foresight User Guide&#8221; (direkt im System-Menü), dort findet man wirklich schnell alles nötig zur Installation, Konfiguration etc. von Foresight Linux. Sogar der Grundstock an Programmen wird dort beschrieben. Die anfänglichen Probleme mit dem compiz 3D-Desktop resp. dessen Aktivierung hätte ich als Gnome-Einsteiger gänzlich vermeiden können, wenn ich von Beginn dieses Dokument zu Rate gezogen hätte. Bravo! So etwas Grundsätzliches sollte für jede Distribution heute zwingend vorhanden sein.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3556/3512746343_289d286af5.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3512746343/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3556/3512746343_289d286af5.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Es funktionieren nur freie Formate in der Grundinstallation. Unfreie Codecs und Treiber können natürlich via Conary nachgeladen werden (sogar ohne dafür ein spezielles Repository zu aktivieren). Dank Softwaregruppen wie &#8220;group-codecs&#8221; ist es im übrigen sehr einfach mit Conary das Multimediaformat-Problem zu lösen.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Wie üblich benötigt man auch hier erst die entsprechenden Treiber (ausser es handelt sich um die Grafikkarte eines Herstellers, für welche freie Treiber existieren). Danach lässt sich das gute alte Compiz ganz einfach aktivieren und konfigurieren über die gewohnten Programme. Klingt gut, hat aber leider nicht auf Anhieb funktioniert auf meinem Notebook. Nachdem ich dann (wie immer als letztes Mittel) die Anleitung &#8220;Foresight User Guide&#8221; (siehe Abschnitt &#8220;Tools &amp; Programme&#8221; konsultiert hatte, war das Problem schnellstens gelöst. Trotzdem; seit ca. 2008 erwartet man hier einen reibungslosen Ablauf, wenn nicht sogar automatische Aktivierung bei vorhandenen Ati-, Nvidia- oder Intel-Grafikkarten. Zumindest, wenn die Distribution als &#8220;einsteigerfreundlich&#8221; angepriesen wird.</p>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Mir gefällt hier vor allem das neue Programm &#8220;Energiechronik&#8221;, welches verschiedene Statistiken zum Energieverbrauch anzeigt bei Akkubenutzung des Laptops. Zumindest habe ich dieses Programm vorher noch nicht gekannt. Die Energieverwaltung von Gnome selbst ist aber im Vergleich zum KDE-Pendant doch ein bisschen schlechter, was die Features angeht.</p>
<p class="flickrTag_container"><a href="http://farm4.static.flickr.com/3602/3512746179_8d7e921ef6.jpg" class="flickr" title=" &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/21268690@N05/3512746179/&quot;&gt;view&amp;nbsp;on&amp;nbsp;flickr&amp;raquo;&lt;/a&gt;" rel="lightbox"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3602/3512746179_8d7e921ef6.jpg" alt="Array" class="flickr medium photo" /></a></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Foresight Linux ist sicher auf einem guten Weg. Sobald Conary noch etwas stabiler resp. zuverlässiger funktioniert (vielleicht liegt&#8217;s ja auch nur an der Integration von Conary in Foresight Linux). Viele Convenience-Funktionen wie z.B. aktiviertes autofs sind nicht standardmäßig aktiviert, was bei der ISO-Grösse von 1,3 Gigabyte eigentlich zu erwarten wäre. Die Konfiguration muss dazu noch einfacher und zentraler werden. Dann könnte man eigentlich eine Empfehlung für Otto Normalbenutzer abgeben. Im heutigen Zustand kann man solch eine Empfehlung aber sicher noch nicht aussprechen.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Gnome auf dem aktuellsten Stand</li>
<li>Schlank und funktional im Auslieferungszustand</li>
<li>Conary Paketmanager zukunftsweisend</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Konfiguration zu umständlich auf viele Gnomeprogramme verteilt</li>
<li>Conary teilweise inkonsistent / instabil?</li>
<li>3D-Konfiguration nicht besonders einsteigerfreundlich</li>
<li>Das Gefühl für 1,3 GB etwas wenig geboten zu bekommen <img src='http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-353" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="tux3andhalf" width="228" height="50" /></p>
<p>3,5 Tuxe hier repräsentieren meine Hoffnung, dass Foresight-Linux benutzerfreundlicher und zentraler konfigurierbar wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dinge die die (ländliche) Welt nicht braucht: Der City Molok in Rüti</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/dinge-die-die-landliche-welt-nicht-braucht-der-city-molok-in-ruti/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/dinge-die-die-landliche-welt-nicht-braucht-der-city-molok-in-ruti/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 25. März dieses Jahres steht er nun bereit für die Rütner Bevölkerung: Der City Molok! Dabei handelt es sich um einen unterirdischen überdimensionalen Abfalleimer, welcher nur Gemeindemitgliedern mit gültiger Zuganskarte zur Verfügung steht. Da ich das Konzept von der Stadt Zürich kenne, dachte ich anfangs: Hey, das ist mal eine gute und moderne Idee! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ab 25. März dieses Jahres steht er nun bereit für die Rütner Bevölkerung: Der <a href="http://www.molok.ch/website/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=90">City Molok</a>! Dabei handelt es sich um einen unterirdischen überdimensionalen Abfalleimer, welcher nur Gemeindemitgliedern mit gültiger Zuganskarte zur Verfügung steht. Da ich das Konzept von der Stadt Zürich kenne, dachte ich anfangs: Hey, das ist mal eine gute und moderne Idee! Schon beim zweiten Nachdenken sollten aber jedem vernunftbegabten Bürger ein paar Bedenken in den Sinn kommen.</p>
<p>Nach einer vollmundigen Ankündigung durch die Behörden und  der Ignorierung meiner Anfrage bezüglich meiner Bedenken durch dieselben, lege ich sie hier dar (in beliebiger Reihenfolge):<span id="more-304"></span></p>
<p><strong>Der Umweltaspekt</strong>: Wir sind nicht die Stadt Zürich! Eine grosse Studie letztes Jahr ergab, dass die Verkehrsprobleme, unter denen unser Städtchen zu Stosszeiten leidet, zu 95% hausgemacht sind. Die Rütner sind nun mal autobegeisterte Leute. Unter diesem Gesichtspunkt ist klar, was passieren wird: Die Leute fahren also eine Mehrstrecke zum und vom City-Molok, wo sie ihre Abfallsäcke deponieren. Ein völliger Blödsinn. In der Stadt Zürich hingegen ist die Situation bedingt durch die hervorragende Versorgung durch den öffentlichen Verkehr eine ganz andere:: man springt mal eben in&#8217;s nächste Tram oder den nächsten Bus, kein Problem.</p>
<p>Gegenargument: Die Gemeindeverwaltung plant, 15 solche Installation überall zu verteilen, dadurch sollte auch der Transport zu Fuss möglich werden. Ich sage dazu: Da kennt Ihr die Rütner schlecht <img src='http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Da müsste dieser Container schon in max. 50 Meter Entfernung zu erreichen sein, damit ich mit schweren Abfallsäcken dahinlatsche.</p>
<p><strong>Der finanzielle Aspekt</strong>: Ich zahle für die Benutzung des Moloks (ob gleich viel oder mehr als die normalen Abfallgebühren, weiss ich nicht) UND muss den Transport der Abfallsäcke selbst übernehmen und da es keinen direkten Bus &#8220;Zum Abfall-Molock&#8221; gibt, bleibt da ja eigentlich nur das Auto.</p>
<p><strong>Der soziale Aspekt</strong>: Warum soll ich selbst die Arbeit machen, für die durch meine Steuern andere Menschen bei den Kehrichtverbrennungsanlagen einen Lohn und einen Arbeitsplatz erhalten? Das ist wie beim E-Banking: Man hat im Endeffekt die Arbeit UND zahlt noch dafür!</p>
<p>Also wirklich, da gäbe es bessere Ideen für ein fortschrittlicheres Rüti als nichtvorhande Probleme lösen zu wollen. Bin ich der einzige, der diese Idee Müll (im wahrsten Sinne des Wortes) findet? Was denkt Ihr über solche Installationen in ländlichen Gebieten? Werden die Menschen zu Fuss ihre Abfallsäcke dahinbringen (wäre eigentlich ja auch gesund, etwas Bewegung am Abend) oder eher schnell in&#8217;s Auto springen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Novell lässt die Maske ein Stück herunter</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/novell-lasst-die-maske-ein-stuck-herunter/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 15:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Novell SuSE Linux gekauft hat und besonders seit der Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen Microsoft fragen sich Linux-Profis weltweit immer wieder: Was hat Microsoft-Novell eigentlich vor mit ihrem Linux-„Engagement“?
Nun, die letzten Neuigkeiten: Von den Entlassungen sind verhältnismässig viele Linux-Entwickler (25 der 100 Entlassungen) betroffen. Und dies trotz exzellenten Ergebnissen im Opensource-Bereich.
Wie befürchtet wird also nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Seit Novell SuSE Linux gekauft hat und besonders seit der <a title="heise.de: Zusammenarbeit Novell und Microsoft" href="http://www.heise.de/open/Microsoft-und-Novell-kooperieren--/artikel/80523">Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen Microsoft </a>fragen sich Linux-Profis weltweit immer wieder: Was hat Microsoft-Novell eigentlich vor mit ihrem Linux-„Engagement“?<br />
Nun, die letzten Neuigkeiten: Von den <a title="heise.de: Entlassungen bei Novell" href="http://www.heise.de/open/Entlassungen-bei-Novell--/news/meldung/132408">Entlassungen</a> sind verhältnismässig viele Linux-Entwickler (25 der 100 Entlassungen) betroffen. Und dies trotz exzellenten <a title="heise.de: Novell Jahreszahlen" href="http://www.heise.de/open/Gemischte-Gefuehle-bei-Novell--/news/meldung/133684">Ergebnissen im Opensource-Bereich</a>.</p>
<p>Wie befürchtet wird also nun das Linux-Engagement eingeschränkt, da Novell offenbar genug SuSE-Plattformen an die Kunden verschachert hat, um nun erst die richtig teuren Produkte (Groupwise u.ä.) zu verkaufen. Für mich noch ein Grund mehr, eine andere Distribution einzusetzen, wenn man denn die Wahl hat. Gerade Debian und Redhat werden auch in Europa immer häufiger eingesetzt, wenn grosse Projekte anstehen (Beispiele: Kanton Solothurn, Postfinance).</p>
<p>Wer weiss wie lange es dauert, bis uns die Novell-Manager mehr von ihrer Strategie zeigen? Vielleicht wird die Weiterentwicklung der Enterprise-Linux-Version praktisch ganz eingestellt? In diesem Fall käme ich mir als OpenSuSE-Community-Member ziemlich verarscht vor. Hoffen wir, dass es bei dieser Anzahl Entlassungen bleibt und das Novell nicht unsere alten Befürchtungen zur Wahrheit macht, wonach die Kooperation mit Microsoft mittel- und langfristig doch eher zum Schaden der in Europa immer noch am häufigsten eingesetzten Enterprise-Distribution gereicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Argumente pro Linux / Open Source</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/10-argumente-pro-linux-open-source/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/10-argumente-pro-linux-open-source/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 21:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>

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		<description><![CDATA[Frei nach dem Linux Magazin 04/09 eine kurze Aufstellung der 10 ziemlich alles umfassenden Argumente, die für den Einsatz von Linux und Opensource sprechen. Die Reihenfolge ist übrigens willkürlich und spiegelt keine Priorität wider:
1.) Transparenz: Ein Einblick in die volle Konfiguration und sogar den Quelltext des Kernels und der eingesetzten Softwareinfrastruktur ist jederzeit möglich. Linux [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Frei nach dem Linux Magazin 04/09 eine kurze Aufstellung der 10 ziemlich alles umfassenden Argumente, die für den Einsatz von Linux und Opensource sprechen. Die Reihenfolge ist übrigens willkürlich und spiegelt keine Priorität wider:<span id="more-290"></span></p>
<p>1.) <strong>Transparenz:</strong> Ein Einblick in die volle Konfiguration und sogar den Quelltext des Kernels und der eingesetzten Softwareinfrastruktur ist jederzeit möglich. Linux lässt sich auch<a title="Linux From Scratch Website" href="http://www.linuxfromscratch.org/"> „From scratch“</a> also von Grund auf selbst bauen, was nicht nur zu Schulungszwecken unschätzbare Dienste leisten kann. Auch <a title="Gentoo Website" href="http://www.gentoo.org/">„Gentoo“</a> lässt dies zu, nur lernt man durch die dort automatisierten Abläufe nicht ganz soviel über die inneren Werte des Kernels. Bei proprietären Produkten  jedoch hat der Benutzer eine geschlossene „Blackbox“ vor sich liegen, die theoretisch alles machen kann, ohne jegliche Kontrolle.</p>
<p>2.) <strong>Effizienz und Genügsamkeit</strong>: Auf dem Server ist das freie Betriebssystem nach wie vor ungeschlagen. Apache beispielsweise kann dank Prozess-Forking fast die fünffache Menge kleiner Dateien ausliefern (bei den mittleren und grossen schrumpft der Vorsprung dann auf 100 bzw. 10 Prozent mehr. Auf dem Desktop liegt Linux ungefähr gleichauf mit Windows XP dank verbesserter ACPI-Unterstützung der letzten Jahre. Der Hardwarehunger ist aber auch mit 3D-Effekten der Benutzeroberfläche ungleich bescheidener als beispielsweise mit Windows Vista.  Mit „Tiny Core Linux“ etwa lässt sich gar ein Rechner mit 486DX-Prozessor und 32MB RAM noch mit einem brauchbaren Linux inklusive grafischer Oberfläche ausrüsten!</p>
<p>3.) <strong>Softwareverwaltung</strong>: Gerade in diesem Punkt gibt es eigentlich nichts zu diskutieren: Dank Paketformaten wie RPM und DEB und den entsprechenden Verwaltungsdatenbanken lässt sich jede verfügbare Software inklusive derer benötigten Abhängigkeiten auf Knopfdruck installieren und auch wieder absolut sauber entfernen. Ausserdem wird bei einer Aktualisierung nicht nur das Betriebssystem selbst (Kernel und Subsysteme) sondern auch gleich alle ebenfalls per Paketverwaltung installierte Software aktualisiert. Bei Windows gibt es das Auto-Update nur für die Software von Microsoft selbst. Daher hat praktisch jede Software von Drittherstellern einen Update-Daemon am laufen, was zusätzlich an den Ressourcen und Nerven der Administratoren zerrt. Ausserdem haben diese Daemons häufig eine weitere unangenehme Eigenschaft: Sie „telefonieren nach Hause&#8221; und senden unter Umständen beliebige Daten des Benutzers an beliebige Stelle. Sind diese Daemons verständlicherweise abgeschaltet, muss die Software immer von Hand aktualisiert werden, wobei die Dateien von jedem Hersteller separat bezogen und mit jeweils einem spezifischen Installer installiert oder aktualisiert werden. Dabei können jederzeit Bibliotheken überschrieben werden. Wer schon mal  versucht hat, den Internet Explorer 5 mit Version 6 nebeneinander zu installieren, der weiss, wieviel Spass dies machen kann. Unter Linux können verschiedene Versionen ein und derselben Bibliothek (sogar der glibc!) und Software friedlich funktionierend nebeneinander existieren.</p>
<p>4.) <strong>Unabhängigkeit</strong>: Bei freier Software gibt es keine bösen Überraschungen mit Lieferanten, welche das Lizenzmodell von einem Augenblick auf den anderen zu Ungusten des Kunden ändern. Man bezahlt letztendlich wenn überhaupt nur den Support, d.h. die reine menschliche Arbeit und nicht anonyme Riesenfirmen mit mehr Anwälten und Verkäufern als Entwicklern und Supportern. Letztendlich sorgt quelloffene Software für mehr belebende Konkurrenz in einem Geschäft, wo viel über die „freie Marktwirtschaft“ geschwafelt wird, letztendlich aber Monopolismus und Protektionismus an der Tagesordnung sind. Dies erhöht auch die Sicherheit der Investitionen: Sollte ein Drittanbieter Konkurs gehen, hat man den Quelltext der Software zur Verfügung und kann sich jederzeit an eine andere Stelle wenden oder gar die Weiterentwicklung selbst in die Wege leiten. Ist die Software closed-source ist man tatsächlich auf Gedeih und Verderb dem Hersteller ausgeliefert. SAP mit ihrem neu obligatorischen  „Enterprise Support“ ist in meinen Augen ein gutes Beispiel dafür. Da passen kleine und mittlere Betriebe auch schnell mal aus Kostengründen  ihre vorhandenen Strukturen und Produkte an SAP&#8217;s Lösungen an, nur um sich kurz darauf im  vergoldeten Käfig des Vendor-Locking wiederzufinden.</p>
<p>5.) <strong>Kosten</strong>: Zugegeben, dies ist ein zweischneidiges Schwert. Die Kosten für Linux sind kurz- und mittelfristig zwar viel tiefer, dafür aber langfristig gesehen höher (über 5 Jahre hinaus). Dies ergibt sich kurz gesagt durch tiefere Anschaffungspreise und im Schnitt etwas höhere Supportpreise. Hier würde einem natürlich jeder Verkäufer seine „Sicht der Dinge“ aufschwatzen. Meine Sicht als Administrator ist aber klar: Wenn Geld in Firmen mit Arbeitsplätzen, welche den echten Bezug zur Branche haben fliesst, ist dies auch bei höheren Kosten besser als wenn es Firmen mit überproportional vielen branchenfremden Arbeitsplätzen (Anwälte, Rechtsabteilungen, Verkäufer etc.) zugute käme.</p>
<p>6.) <strong>Softskills / Zufriedenheit</strong>: Benutzer von Open Source zeigen gem. Umfragen von Wilken/Heise Open eine erheblich höhere Zufriedenheit als Benutzer von proprietärer Software. Dies kann nicht nur aus einer offeneren Einstellung der Benutzer selbst her kommen. Es gibt heute nämlich auch Benutzer (z.B. Angestellte der Stadt München), welche von Anfang an Linux benutzen, ohne dies direkt als Alternative zu wählen.<br />
Administratoren im Open Source Umfeld sind als pragmatisch und weltoffen bekannt, misstrauen aber einfach den grossen Konzernen, da diese rein gewinnorientierte Unternehmen sind (keine ernsthafter Admin nimmt beispielsweise die Ankündigungen von Microsoft im Bereich Opensource wirklich ernst). Ausserdem vertraut ein Linux-Administrator seine Zukunft nur sehr ungern einer Software an, deren Code er nicht jederzeit einsehen kann, um Fehler schnell beheben zu können mithilfe der Entwickler oder der Community.</p>
<p>7.) <strong>Portabilität</strong>: Linux ist mittlerweile auf ca. 24 (Tendenz zunehmend) verschiedenen CPU-Architekturen lauffähig vom Superrechner bis zum Handy (Nur NetBSD kann noch mehr vorweisen). Bei Windows sind es deren 2 (x86, x86_64), wenn ich mich nicht täusche? NT unterstützte damals noch 4 Plattformen.</p>
<p>8.) <strong>Tragfähigkeit / Businesskonzepte</strong>: Die Frage, warum Menschen ohne Lohn an einer Software arbeiten führt meistens auch zur Überlegung, was denn mit den Benutzern passiert, wenn die Entwickler mal keine Lust mehr haben, weiterzuarbeiten, da sie ja nicht vertraglich gebunden sind? Die Antwort: Da der Quellcode frei verfügbar ist, kann jederzeit eine andere Community oder Firma die Weiterentwicklung und/oder den Support übernehmen. Man kann auch selbst die Software weiterentwickeln, wenn man sich bestimmte Features wünscht und niemanden findet, der die Entwicklung weiterführt.<br />
Wie können die Menschen, welche mit viel Leidenschaft und auch Idealismus ihre Zeit und geistige Kraft in ein Projekt stecken, gar davon leben? In den allermeisten Fällen lautet die Antwort darauf: Vom Support. Es gibt einige Fälle, in denen gemischte Lizenzformen zum Einsatz kommen (erweiterte Features nur beim Kauf einer Lizenz u.ä.) aber diese sind meistens nicht sehr erfolgreich und das meiste Geld wird nach wie vor mit dem Support der Software verdient. Auch für den Kunden ist es ein besseres Gefühl, echte und ehrliche Arbeit anstatt fast nur Anwälte und Verkäufer von Grosskonzernen zu bezahlen. Natürlich ist klar: Mit freier Software wird man niemals so reich wie Bill Gates oder Steve Jobs.<br />
Die Gegenfrage zur ersten Frage müsste übrigens lauten: Was passiert denn, wenn ein Unternehmen, welches Closed Source Software anbietet Konkurs macht, oder ganz einfach entschliesst, ein Produkt einzustampfen (was bei Übernahmen von Konkurrenzprodukten sehr häufig passiert)? Gar nichts. Der Kunde hat schlicht keine Möglichkeit, die Software ohne Quellcode weiterzuentwickeln. Er muss eine Alternative suchen.</p>
<p>9.) <strong>Sicherheit</strong>: Auch hier sind die Fakten hinlänglich bekannt. Systembedingt können und werden Windows-Varianten in der heutigen Form niemals sicher sein, egal wie sehr uns dies die Marketingabteilung  mit „Get the facts“-Aktionen weiszumachen versucht. Schon alleine durch die Transparenz, welche mit freier Software besteht, werden Fehler offen kommuniziert und schnell behoben. Aber auch die Architektur des Betriebssystems hat einen grossen Anteil an der Sicherheit. Linux stammt durch seine Unix-Verwandtschaft aus den Serverräumen, wo Multiuser-Systeme schon vor über 30 Jahren Alltag waren. Daher ist das System schon  inhärent sicherer. Zusätzlich gibt es durch verschiedenste Massnahmen wie „Selinux&#8221;, „AppArmor&#8221;, uvm. auch eine äusserst gute Absicherung gegen mutwillige Angriffe von Innen und Aussen. Natürlich kommt es wie immer auch auf den Administrator an, wie sicher die Systemumgebung im Endeffekt ist. Windows ist nicht sicher und wird es in absehbarer Zeit nicht werden, Punkt.</p>
<p>10.) <strong>Fehlerbehebung / Verbesserung</strong>: Da nahezu jedes freie Softwareprojekt auch ein Bugtracking-Werkzeug (meistens Bugzilla) mitbringt, kann der Benutzer jederzeit Fehler oder Abstürze melden. Bei Problemen mit Windows-Software sendet ein Windows-Agent Daten an einen unbekannten Empfänger sendet (der Inhalt ist dem Benutzer sowieso völlig unbekannt). Bei Linux landen diese Fehlermeldungen nicht einfach im unbekannten Nirgendwo. Sie werden meist sehr schnell durch jemanden angeschaut. Manchmal wird der Benutzer aufgefordert, entsprechende Tracebacks zu senden und hat so die Möglichkeit, sich direkt an der Verbesserung der von ihm eingesetzten Software zu beteiligen. Auch dies ist ein nicht zu unterschätzender „Soft&#8221;-Faktor, der Benutzer ist so nicht länger einem Gefühl von Machtlosigkeit gegenüber dem Grosskonzern ausgeliefert.</p>
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		<title>Politik für Idioten?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 19:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei allen Unkenrufen und Satiren über die Politik in Deutschland, Österreich und Frankreich (Italien mal ausgenommen); die Schweizer Politik scheint sie leider zurzeit in Nichtigkeit und Idiotie zu übertreffen: Im grossen Rat wird allen Ernstes tagelang über eine Aufhebung des Verbots von Formel1-Rennen debattiert. Das geht dann weiter in den kleinen Rat (Ständerat) etc. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Bei allen Unkenrufen und Satiren über die Politik in Deutschland, Österreich und Frankreich (Italien mal ausgenommen); die Schweizer Politik scheint sie leider zurzeit in Nichtigkeit und Idiotie zu übertreffen: Im grossen Rat wird allen Ernstes tagelang über eine <a title="Tagesanzeiger-Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Formel1Rennen-in-der-Schweiz-Nationalrat-sagt-Ja/story/24082286">Aufhebung des Verbots von Formel1-Rennen</a> debattiert. Das geht dann weiter in den kleinen Rat (Ständerat) etc. Es ist eigentlich egal, ob es dann letztendlich ein Ja oder ein Nein gibt, da vermutlich sowieso keine Strecke gebaut werden wird. Aber es hat mal wieder &#8220;symbolischen&#8221; Charakter. Dafür zahle ich also Steuern, nun gut. Aber es geht ja noch weiter: Nun werden wir (das sog. Stimmvolk) mit einer dümmlichen <a title="Artikel des Tagesanzeigers" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/SVP-Minarett-Muezzin-und-Scharia-im-gleichen-Zusammenhang/story/13016201">Initiative namens &#8220;Bauverbot für Minarette&#8221; </a>bestraft. Habt Ihr sie eigentlich noch alle? Die grösste Weltwirtschaftskrise aller Zeiten hat uns am Allerwertesten und Ihr tischt uns solch einen Auswurf auf? Bitte, lasst die letzten Schweizer Bürger die ihre Intelligenz nicht mit 20Minuten oder Tele-Züri verdampft haben, hoffen, dass es bald wieder echte politische Inhalte gibt, sonst sinkt der Wähleranteil, was in einer Demokratie bekanntlich mithin das Schlimmste ist, was passieren kann. Vielleicht lese ich ja auch nur die falschen Zeitungen <img src='http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>UPDATE: Gerade durfte ich vom <a title="Beobachter Online" href="http://www.beobachter.ch">Beobachter Nr. 5/2009</a> erfahren, dass wir bald mit einer <a title="Beobachter Artikel" href="http://www.beobachter.ch/leben-gesundheit/artikel/volksinitiative_darwin-gegner-machen-mobil/">Initiative von Kreationisten</a> beglückt werden. Immer wenn man denkt, es kann nicht noch dümmer werden, wird man eines schlechteren belehrt&#8230;</p>
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		<title>Dual-Monitor mit Nvidia&#8217;s Twinview unter Fedora 10</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 20:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[fedora]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich der Anfangsstress bei meinem neuen Job als Vollblut-Linux-Admin etwas zu legen beginnt, ist wieder mal Zeit für ein paar Experimente: Schon viel zu lange habe ich dieses Thema aufgeschoben, weil ich mir sagte &#8220;Sowas brauch&#8217; ich nicht&#8221;. Jetzt wo es einmal läuft habe ich mich schnell daran gewöhnt und will gar nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem sich der Anfangsstress bei meinem neuen Job als Vollblut-Linux-Admin etwas zu legen beginnt, ist wieder mal Zeit für ein paar Experimente: Schon viel zu lange habe ich dieses Thema aufgeschoben, weil ich mir sagte &#8220;Sowas brauch&#8217; ich nicht&#8221;. Jetzt wo es einmal läuft habe ich mich schnell daran gewöhnt und will gar nicht mehr anders: Dual-Monitor-Betrieb ohne Xinerama-Ärger.<br />
Wie das geht? Erstmal wie üblich: KEINE ATI-Karte kaufen, sondern den Konkurrenten bevorzugen (vielleicht darf ich diese Aussage endlich mal relativieren in einigen Jahren). Der Rest ergibt sich fast von selbst, denn mit nvidia-settings kann man die benötigten Einstellungen machen. Der Nachteil ist, dass man bei jeder X-Session von neuem die Einstellungen machen muss, da sie nicht im .nvidia-settings gespeichert werden. Man könnte auch die X11-Konfiguration speichern, dies funktioniert bei den modernen Distributionen allerdings nicht (das xorg.conf wird immer spartanischer oder existiert gar nicht mehr). Deshalb lässt man sich die X11-Einträge von nvidia-settings anzeigen und ergänzt sie dann selbst im /etc/X11/xorg.conf:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="xorg_conf" style="font-family:monospace;"><span style="color: #b1b100;">Section</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;Device&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Identifier</span>  <span style="color: #0000ff;">&quot;Videocard0&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Driver</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;nvidia&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;NoLogo&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;true&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;TwinView&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;on&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;TwinViewOrientation&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;RightOf&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;MetaModes&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;DFP-0: nvidia-auto-select, DFP-1: nvidia-auto-select&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;Coolbits&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;1&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;RandRRotation&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;yes&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;AddARGBGLXVisuals&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;True&quot;</span>
<span style="color: #b1b100;">EndSection</span>
<span style="color: #b1b100;">Section</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;Extensions&quot;</span>
        <span style="color: #990000;">Option</span>      <span style="color: #0000ff;">&quot;Composite&quot;</span> <span style="color: #0000ff;">&quot;Enable&quot;</span>
<span style="color: #b1b100;">EndSection</span></pre></div></div>

<p>Auch hier gilt natürlich: Besser selber mit nvidia-settings erstellen anstatt nur kopieren.</p>
<p>KDE4 macht glücklicherweise fast keine Zicken mit dem Dual-Monitor-Betrieb, auch unter erschwerten Bedinungen wie bei mir (zwei verschiedene Auflösungs-Modi). Es muss lediglich eine sogenannte &#8220;Aktivität&#8221; unter Plasma hinzugefügt werden, welche sich automatisch der Auflösung des zweiten (rechten) Monitors anpasst. Anders als in anderen Betriebssystemen kann nun auch eine zweite Kontrollleiste erstellt werden, welche dem zweiten Monitor dann dieselbe Funktionalität zur Verfügung stellt wie dem &#8220;Hauptmonitor&#8221;.</p>
<p>Wie konnte ich sowas praktisches nur so lange ignorieren? Naja, im nächsten Artikel stelle ich Euch &#8220;multitail&#8221; vor, welches ich ebenfalls leider viele Jahre ignoriert habe.</p>
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